
Titelbild: Wir stehen im nördlichen Harzvorland und schauen auf die ersten Berge des Harz. Hinten links im Bild befindet sich der Regenstein, rechts auf der Kuppe verbirgt sich die Burgruine Heimburg hinter der aktuellen Bewaldung – von beiden Bergen hat man eine exzellente Sicht über das Harzvorland. Beide Berge wurden im Frühmittelalter mit Burgen bebaut, waren jedoch ganz sicher bereits vor Jahrtausenden von unseren Altvorderen als Aussichts-, Beobachtungspunkt sowie Versammlungs- und / oder Feierort in Benutzung. Ganz rechts steht unser steinzeitlicher (?) Menhir-Freund. Obendrüber ganz rechts der Kirchturm von Heimburg. Noch ein paar Meter weiter nach rechts wurden ein bronzezeitliches Hügelgrab und ein Langhaus ergraben. Die Autobahn als Symbol der Neuzeit schlängelt sich vorsichtig durch die nebeneinander und übereinander befindlichen Kulturepochen. Hier war schon immer etwas los!
Bis vor kurzem hatte ich wahrscheinlich eine völlig falsche Vorstellung über die Geschichte des Harzes. Aus verschiedensten Erzählungen, Sagen, historischen Berichten hat sich irgendwie ein Bild bei mir herausgebildet von einem wilden, undurchdringlichen, dicht mit Urwald bewachsenen Gebirge ohne jegliche Wege, das wie eine unüberwindbare Grenze in mitteldeutschen Landen steht. Wahrscheinlich ist Tacitus dran „schuld“ mit seinen Schilderungen der germanischen Landschaften, wobei er dabei wahrscheinlich eher nördlichere Gefilde im Blick hatte.
Je mehr ich lese, umso mehr verändert sich mein Blick. Der Harz ist seit tausenden Jahren durch seinen Erzreichtum, durch Holz, Wasser und überdurchschnittlich fruchtbare Böden im Vorland eines der Vorranggebiete der menschlichen Besiedlung. Ein Kulturort, ein Kult-Ort, ein Magnet und Schmelztiegel für Ureuropäer, Urgermanen, Urkelten, die ihr Wissen und ihre Kultur hier vereinigten und entwickelten.
Steinzeitliche Kulturspuren:
- Der Benzingeröder Menhir steht noch in situ
- Der Heimburger Menhir
- Der Derenburger Menhir
In welcher Zeit diese stehenden Wahrzeichen tatsächlich errichtet wurden, ist nicht bekannt. Sie scheinen nicht in das derzeit gängige Geschichtsbild zu passen. Die beiden kleineren sind ja aus ihrem orginalen Umfeld herausgerissen, da sie erst mit Hilfe der Straßenbautechnik während des Baues der Autobahn wieder aufgestellt wurden. Aber auch bei dem großen Menhir, der noch in situ steht, fand man keine Beifunde, die in irgendeiner Weise eine Zeiteinordnung möglich machen würden. So bleiben sie rätselhaft in ihrer unergründlichen, majestätischen Ausstrahlung. Sie wissen eine ganze Menge, wollen es jedoch (noch) nicht preisgeben. Eines sagen sie jedoch: da waren mal welche, die das konnten – riesige Steine senkrecht aufstellen, und die auch wußten, warum.
Es sind wirklich nur noch Spuren, die wir finden können. Jedes Material ist in der langen Zeit erloschen, außer Stein. Eine andere „Spur aus Stein“ hat Herr Werner Körner entdeckt. Sein Buch (1) habe ich „verschlungen“. Es berichtet über zahlreiche Orte im Nordharz und seinem bergigen Vorland, an denen unsere Altvorderen die verschiedensten Ritzspuren im Fels hinterlassen haben. Er berichtet, daß schon auf der Karte des Ptolemäus (von ca. 200 n. Chr.) eine Stelle nördlich des Harz (ungefähr bei Blankenburg, auf der Karte genannt „Lupte“) mit einem Punkt gekennzeichnet ist, der einen Kreis kleinerer Punkte um sich herum hat, und interpretiert das als damals bereits bekannte, wichtige, über die Völkergrenzen hinaus bedeutsame Sonnen-Kultstätte. Auf der Netzseite altwege.de (5) siehst Du eine Abbildung der Karte des Ptolemäus – der größere Punkt mit dem Kreis aus kleinen Punkten drumherum sieht für mich aus wie eine Kreisgrabenanlage mit Palisadenring oder ein Steinkreis. Und dieses Symbol kommt auf der ganzen Karte nur ein einziges Mal vor.
- Quadrate an vielen alten Kultorten (1)
- der Jahreskreis der Feste (1)
- figürliche Darstellungen – hier ein Hirsch ? (1)
Die Berge wurden schon damals definitiv zumindest oft besucht, wenn nicht auch bewohnt. An geographisch günstigen Kuppen und Felsen wurden Zeichen und Spalte angebracht, mit deren Hilfe die Sonne zu bestimmten astronomischen Konstellationen wie Sonnenwenden und Tag- und Nachtgleichen anvisiert werden konnte. Das Wissen um diese besonderen Sonnenstände war wichtig, da an solchen Tagen Rituale und Feierlichkeiten stattfanden. Es gab große Stammes- oder Gautreffen, auf denen Informationen, Technologien, Waren … ausgetauscht wurden, vielleicht gab es Schwur-Rituale zur Festigung der Stammesgemeinschaft, es wurde gemeinsam gefeiert, junge Menschen trafen aufeinander, mit großer Sicherheit gab es auch rituelle Handlungen, vielleicht große Feuer, Opfer- und Dankesgaben, Gespräche mit den Göttern.
Jahreskreise, Quadrate, Figuren, Symbole, Spalten, aber auch Schalen, Näpfchen, Opfermulden wurden nicht nur in den relativ weicheren Sandstein eingemeißelt, sondern auch in Granit – mit welchem Werkzeug?
Das Wissen um astronomische Geschehnisse sowie daraus folgend die genaue Bestimmung wichtiger Feiertage des Jahreskreises, die Fertigkeit, auch harten Stein bearbeiten zu können, die Verwendung und geographisch großräumige Verbreitung einheitlicher Zeichen und Symboliken brachten die Menschen aus der Steinzeit bereits mit in die Bronzezeit (auf wann auch immer man den Beginn dieser setzen möchte).
Ausgehende Jungsteinzeit – Beginn der Bronzezeit:
Erzabbau und Metallgewinnung sind eine Schlüsseltechnologie sowohl zeitlich in der Entwicklung der Menschheit als auch örtlich speziell im Harz.
Metall – am Anfang war das Kupfer und seine Legierung mit Zinn, die Bronze – gab den Gegenständen eine ganz neue Qualität: Härte, Glanz, Langlebigkeit, neue Formen und Zierden wurden möglich. Neue Felder für Handwerk und Tausch eröffneten sich.
Die Erzadern traten an manchen Stellen im Gebirge an die Oberfläche aus – nur dadurch konnte man sie anfangs erkennen und nutzen. Ich kann mir gut vorstellen, daß damals rege Begängnis auch im anfangs unwegsamen Gebirge herrschte, um das Erz abzubauen, zu verarbeiten und zu transportieren, es wurden Siedlungsplätze und Wege angelegt. Ein Hinweis darauf, daß auch um diese Zeit schon Menschen dauerhaft im Gebirge lebten, findet sich bei einer Ausgrabung mehrerer Bestattungen im Harzvorland in der Nähe von Westerhausen. Hier wurden 24 Skelette in verschiedenen bronzezeitlichen Gräbern vorgefunden, die sehr genau mit modernsten Methoden untersucht wurden. Unter anderem wollte man wissen, woher sie stammten. Sie kamen alle direkt von dort, waren Einheimische des Vorlandes – bis auf zwei: es wurde festgestellt, daß zwei Individuen aus den Gräbern mehrere Jahre in den Höhenlagen des Harzes verbracht haben könnten (2)
Immer wieder als eine der ältesten Förderstätten verschiedener Erze und Mineralien genannt wird der Rammelsberg bei Goslar. Auch hier wurden anfänglich die an die Oberfläche ausbeißenden Erzadern abgebaut. Aus den abgebauten Erzen wurde Kupfer, Gold, Silber, Blei und Zink gewonnen. Die Bergbautätigkeit ist ab der beginnenden Bronzezeit nachgewiesen („Goslaer Kupfer“). Die Nutzung begann lange vor jeglicher schriftlicher Aufzeichnung, wie archäologische Funde (der derzeit älteste datiert auf das 3. Jh. n. Chr. (3) ) in den ältesten Bergwerksstollen belegen. Der Rammelsberg war so ergiebig, daß dieses Bergwerk mindestens 1.020 Jahre ununterbrochen genutzt wurde (ab der 1. Aufzeichnung 968 bis zur Schließung 1988), also in Wahrheit viel länger. (Ich weiß auch nicht, warum das „Schriftliche“ immer das Non plus ultra ist)
Bronzezeit – beginnende Eisenzeit, Eisenerzabbau und -vearbeitung:
Wir wissen von der sehr frühen Nutzung der Harzer Erze. Zahlreiche Funde uralter Schürfstellen und Verhüttungsorte belegen das. Und sogar in Südengland finden sich bei Ausgrabungen Grabbeigaben, z.B. Schwerter, aus Harzer Erzen! Im Zusammenhang damit möchte ich sogar vermuten, daß die Zeitangaben der Archäologen noch viel zu zaghaft sind.
Ich habe eine sehr interessante These gefunden: In einem Podcast von cropfm.at mit Dominique Görlitz wird darüber gesprochen, daß die alten Ägypter, wenn sie bereits das Eisen kannten, den Pyramidenbau durchaus stemmen konnten. Die Ägyptologen sperren sich dagegen, weil sich in ganz Ägypten kein antiker Vehüttungsort feststellen läßt. Dominique Görlitz stellt die These auf, daß sie es aus Transkaukasien / dem östlichen Schwarzen Meer / dem nördlichen Mesopotamien importiert hätten. Wer wohnte dort zu Zeiten der (europäischen) frühen Bronzezeit – die Leute der Tell-Samarra-Kultur, die ersten Folgevölker der Indogermanen! Bereits 6.000 v. Chr. waren sie mit Eisen- und Stahlverarbeitung vertraut, was durch Hunderte ausgegrabener Schmelzplätze / Hochöfen belegt ist. Von dort holten sich die Ägypter, über Seefahrerrouten das Eisen-Knowhow sowie das Material. (4) Hier wurde indogermanisches Wissen transportiert! Und warum nicht auch nach Europa? Denn da sich diese Völker in diesem Zeitraum bereits auch Richtung Europa bewegten bzw. ausbreiteten, ist es durchaus möglich, daß das Eisen-Wissen in Mitteleuropa schon viel früher angekommen ist.
Beispiel Elbingeröder Komplex mit „Pfalz Bodfeld“:
Bereits zu dieser Zeit durchquerten Handelsstraßen den Harz. Die späteren Kaiser und Könige benutzten Wege, die bereits die Kelten angelegt hatten. Die „antike A36“ war der alte Westfälische Hellweg, schon seit 5.000 Jahren als paneuropäische Handelsroute benutzt. (5) Vom Westen kommend, teilte er sich am Harz und umrundete ihn sowohl auf einer nördlichen als auch auf einer südlichen Route. Am nördlichen Hellweg lagen Derenburg und Quedlinburg, von wo aus Wege direkt in den Harz hineinführten, an die alten Plätze, z.B. Bodfeld, Hasselfelde, Siptenfelde und an den Elbingeröder Komplex, ein ertragreiches Erzabbaugebiet. Für ihre Burgen und Pfalzen verwendeten sie oft Plätze, die schon lange vorher Aussichtspunkte, Siedlungs-, Versammlungs- oder Ritualplätze waren und wirtschaftlich günstig lagen. Sie haben nicht den Harz urbar gemacht, der Harz war bereits eine Kulturlandschaft, in der der Mensch seine Spuren hinterlassen hatte.

ähnliches Photo wie oben: wir haben Derenburg (ehemalige Pfalz) im Rücken und schauen nach Süden in den Harz hinein. Genau im Ort Heimburg rechts der Kuppe führt der Weg auch heute noch Richtung Elbingeröder Komplex und Pfalz Bodfeld.
Die Burgen und Pfalzen (bzw. deren Vorgängeranlagen) lagen dort, wo es wirtschaftlich sinnvoll war: natürliche Ressourcen, Lage am Wegenetz, Erzvorkommen als Wirtschaftsgrundlage und Holz als Energieträger. Heinz A. Behrens ist auch zu dem Ergebnis gekommen, daß die wichtigen Plätze über Epochen hinweg immer dieselben waren: „Eine weit zurückreichende Funktion und damit eine Tradition auch in der Rechtssprechung ist den späteren Pfalz- bzw. Aufenthaltsorten der Könige in Bezug auf Versammlungs-, Gerichts- und Verkündungsplätze zuzuordnen…Noch Eike von Repgow (Anm. Autor: 12. Jh.!) spricht vom rechten Ort, an dem das gefundene Urteil erst seine Gültigkeit und Anerkennung erlangen konnte.“ (6).
- nur wenig erinnert noch an die Königspfalz
- die Stätte wurde zwar ergraben, wirkt aber jetzt wie dem Verfall preisgegeben
- Gesamtplan der archäologischen Ausgrabungen an dem Schloßkopf (6)
Die Elbingeröder Hochebene ist eine ähnlich reiche Erzabbaustätte wie der Rammelsberg. Deshalb ist hier spätestens ab der Bronzezeit ähnliche Wirtschafts- und Siedlungstätigkeit anzunehmen. Es ist nachgewiesen, daß nicht nur der Erzabbau, sondern auch die Verhüttung teilweise direkt hier vor Ort stattfanden. Elbingerode (1206 schriftlich erwähnt: Alvelingeroth) selbst gab es zur Bronzezeit als Siedlung noch nicht. Aber in unmittelbarer Nähe befindet sich auf einem Bergsporn, dem Schloßkopf, die spätere Pfalz Bodfeld. Die Königspfalz ist heute nur noch in Form von Fundamentumrissen aus Steinen vorhanden. Vielleicht der örtliche Thing der frühesten Bergleute.
Der Elbingeröder Komplex ist auch seit der Eisenzeit ein wichtiger Eisenerz-Abbauort. Schon früh war bekannt, daß manganhaltige Mineralien den Schmelzprozeß effektiver machen sowie dadurch gehärtetes Eisen entsteht – Stahl. Rund um Bodfeld sind im 9. Jh. bereits 13 Siedlungen / Dörfer nachgewiesen sowie hunderte Rennöfen. Das Gebiet ist an das alte Wegenetz des Harzes angeschlossen. Zu nennen ist hier vor allem der Königsstieg von Derenburg / Heimburg hinauf nach Bodfeld, der Weg über das ehemalige Erdfelde und Hüttenrode hinunter nach Thale sowie der Weg durch den Klostergrund / Goldbachtal zwischen Eggeröder Brunnen und Michaelstein.
Zu dieser Zeit der Blüte der Eisenzeit fand auch der politische Wechsel der Regierung durch sächsische Gaugrafen hin zum Königtum statt. Das Königtum wurde im Europa des Mittelalters als Reisekönigtum ausgeübt: Der König besuchte der Reihe nach seine Pfalzen, während seines Aufenthaltes wurden die Rechtsvorgänge via Urkunde verschriftlicht – durch diese Urkunden haben wir oft „Ersterwähnungen“ von Bauten und Orten und „verwechseln“ das mit Erbauungs- oder Gründungdaten. Während der Aufenthalte wurde bestimmt auch die Eisenproduktion begutachtet, die sich nun unter königlichen Fittichen wiederfand. Der Bedarf an Eisen und Stahl wuchs, die Förderung und Verarbeitung nahmen schon damals industrielle Züge an. Der Harz wurde (leider) zur „Rüstkammer der Könige“. (6)
In Verbindung zur Elbingeröder Hochebene und zu Bodfeld steht auch der nicht weit entfernt liegende alte Ort, heute genannt „Alt Michaelstein“. Zahlreiche Geschichten umranken ihn, zumal es dort auch die sagenumwobene Höhle Volkmarskeller gibt.
Die Lokalität Alt Michaelstein befindet sich auf einer Felskuppe am Weg vom Elbingeröder Komplex Richtung Goldbachtal. Es wird von einem Klosterbau der Zisterzienser dort oben berichtet. Rätselhaft ist die scheinbar kurze Nutzung des Klosters durch die Mönche, die kurz drauf ihre Planung änderten und sich ein neues Kloster am Talausgang bauten – das heutige Kloster Michaelstein bei Blankenburg. Vielleicht war hier auf diesem Bergsporn schon viel früher eine Heilige Stätte der Harzbewohner, und die Mönche schufen sich hier nur ein Übergangsdomizil? Für Alt Michaelstein wird die Erbauung um 1146 genannt, eventuell war es eine Erweiterung bestehender Gebäude – die Anlage ist riesig, Ruinenreste zeigen deutlich die Ausmaße, und die Rekonstruktion auf der Erklärtafel zeigt auch deutlich, was für ein eindrucksvoller Bau das war. Für die Kloster-Theorie sprechen auch die vom Goldbach gespeisten Fischteiche unterhalb des Klosters, und bestimmt gab es rundum auch Anbauflächen, denn man darf nicht von der heutigen Bewaldung ausgehen. Durch den steigenden Bedarf an Bauholz und Feuerung für die Schmelzöfen nahm der Baumbestand im Harz zu dieser Zeit schnell ab.
- Die Erklärtafel
- oben ausgedehnte Mauerreste
- auch hier die Größe des Platzes gut zu sehen
Aber 1176 wird schon als das Jahr genannt, in dem das neue Kloster Michaelstein bezogen wurde. Eine Kapelle dort oben soll noch bis ins Mittelalter benutzt worden sein. Auf der Rekonstruktionszeichnung ist gut zu erkennen, daß sich direkt unter dem Klosterbau die Höhlenzugänge befanden. Auch vom Innenhof oben ging ein Schacht runter zur Höhle (siehe Photo).
- der Bergsporn von unten
- vom Weg her sichtbare Mauerreste
- wahrscheinlich ein alter Aufgang vom Weg her
- eine Ecke von einem Gebäude?
- ein großes Areal mit verschiedenen Gebäuden
- weitere Gebäudereste
- Treppen noch erkennbar
- der Zugang zur Voksmarskeller-Höhle
- Trockenmauer unten am Weg
Auf jeden Fall würde ich mir gern das Burg-Terrain noch einmal genauer ansehen – an dem Tag fand dort ganz in der Nähe gerade eine Jagd statt, und irgendwie hat man die ganze Zeit gedacht – jeden Moment preschen die Wildschweine aus dem Wald heraus :) , so daß wir lieber weitergegangen sind.
Die Örtlichkeiten Bodfeld, Alt Michaelstein und Michaelstein sowie ihr Umfeld hängen zeitlich zusammen, also wurden parallel erbaut / genutzt, vielleicht über Jahrhunderte von verschiedenen Generationen, das macht dieses Gebiet im Harz so interessant, vieles Überraschende erfährst Du erst durch das Lesen. So hat sich bei mir eine Art Forscher-Routine herausgebildet: ich schaue mir einen Ort an, auf den ich aufmerksam wurde, danach recherchiere ich, wo ich da überhaupt war und was da passiert ist, und dann fahre ich noch einmal mit geöffneten Augen hin, und mit der Geschichte im Kopf, die darüber entstehen soll.
Deshalb plane ich für dieses Jahr 2026 wieder etliche Harztouren ein, von denen Du dann wieder spannende Berichte erhältst!
Wenn es einen Ort im Harz gibt, den ich mir Deiner Meinung nach unbedingt anschauen und darüber recherchieren sollte, dann schreibe mir bitte auf jeden Fall! Und zwar an: info@hobby-kreativ.de – Herzlichen Dank!
Quellen und Inspiration:
Wikipedia: Elbingerode, Ferrum Noricum, Rammelsberg
(1) Werner Körner „Vergessene Symbole am Nordharz – Geheimcode der Druiden – Ritzungen in Stein“, Thale 2024, seine Netzseite: https://www.kult-ur-ort-harz.com/
(2) „Sonderbestattungen der vorrömischen Eisenzeit im Nordharzvorland? Ergebnisse der anthropologischen Bearbeitung der Skelettfunde der Fundstelle III von Westerhausen, Ldkr. Harz“, Jacobi-Pape-Dresely-Alt, Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte 91, 2007
(3) Ingrids-welt.de über Goslar und den Bergbau
(4) Dominique Görlitz in „Das Eisen der Pharaonen“ 23.01.2026 auf cropfm.at
(5) „Altwege in der Hellweg Börde und im Teutoburger Wald“ Karte des Ptolemäus
(6) Heinz A. Behrens „Deutsche Königspfalzen im Harz von Werla bis Quedlinburg“, Nordharzer Altertumsgesellschaft e.V., 2016























